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Schrieb
Emile Zola 1898 in einem offenen Brief, der auf der Titelseite der Tagezeitung
L’Aurore erschien. Er machte damit seinem Zorn auf den Macht- und
Amtsmissbrauch des Präsidenten der Republik Frankreich, sowie auf den vorherrschenden
Antisemitismus Luft. Der Präsident hatte, den Ratschlägen der Militärs folgend,
verhindert, dass der mittlerweile als unschuldig erkannte Hauptmann Alfred
Dreyfuss, trotz Überführung des wahren Spions in Haft bleiben musste. Wieso
wurde dieser Politskandal ersten Ranges billigend in Kauf genommen? Dreyfuss
war Jude und musste als Sündenbock herhalten.
Ein
mutiger Brief, für den Zola ins Exil gehen musste, um einer Verhaftung zu
entgehen.
Ob
er für die Veröffentlichung zahlen musste, ist nicht bekannt. Falls L’Aurore
den Brief als redaktionellen Beitrag akzeptierte, so ist dies, chapeau! – eine
eindeutige Positionierung gegen den herrschenden Zeitgeist, der den
Antisemitismus als chic empfand!
Ebenso
wenig ist bekannt, ob Günter Grass für die Veröffentlichung seines pamphletartigen
„Prosagedichtes“ in mehreren internationalen Tageszeitungen zahlen musste.
Der
Verdacht liegt nahe, dass es so war. Und nicht nur das. Die zeitgleiche
Veröffentlichung, in die entsprechende Landessprache übersetzt, spricht dafür, dass
die Aktion von langer Hand akribisch geplant war.
Grass
wird wohl kaum zur Rechenschaft gezogen werden können für seine
Anschuldigungen. Zu geschickt hat er mit den Worten gespielt, er stellt Fragen,
zu denen nur er die Antworten kennt,
verdreht Ursache und Wirkung, zieht Ahmadinejad ins Lächerliche, verharmlost ihn, und verteufelt gleichzeitig Israel, zunächst noch ohne es zu
nennen. Doch dann bricht der Name „Israel“ aus ihm heraus!
Nicht
genug damit, Günter Grass bedient sich aller Stereotypen, die von Antisemiten
gebetsmühlenartig vorgebracht werden: „….dem Land Israel, dem ich verbunden bin…“,
in Analogie zur Aussage: „Einer meiner besten Freunde
ist Jude!“.
Grass
ist nicht mutig! Grass hat den Zenit seiner Gedanken überschritten, und
klammert sich an alte Erfolge. Er beweist mit diesen Worten, dass er nicht
loslassen kann. Dass er unfähig ist, die Fehler seines Lebens aufzuarbeiten, er
ist öde und leer geworden.
Die
Redaktoren von L’Aurore waren mutig, sie widersetzten sich dem antisemitischen
Zeitgeist.
Sind
die Redaktoren der drei Zeitungen bereitwillige
Steigbügelhalter für die Wiederauferstehung des gesellschaftlich akzeptierten
Antisemitismus? Das kennen wir aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg. Nach 2000
Jahren erkennen wir Juden Antisemitismus – oder Judenhass – wo ihn Nichtjuden
nicht wahrnehmen wollen.
Das
Geld für die Veröffentlichung stinkt nicht, aber die braune Brühe, hat den
langhaftenden stinkenden Geruch, der nun auch Günter Grass anhaftet.
Eindeutig. Die braune Brühe stinkt. Mehr und mehr..!! Europaweit.
AntwortenLöschenHerby
AntwortenLöschenDie braune Brühe wurde noch nie ausgekippt und Vernichtet
nein es wurden noch mehr Kessel mit diese Brühe gefüllt.
tarahu